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Krise im Bordell – Lebensbedrohend?

Seit einiger Zeit kommt es in den Bordellen zu einer immer größer werdenden Krise. Ein Blick auf Köln zeigt das gesamte Dilemma. Kunden gibt es genügend. Diese haben sogar in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das Interesse an einem Besuch im Bordell ist also gestiegen. Immer mehr Kunden kommen sogar direkt aus dem Ausland nur für einen solchen Besuch nach Köln. Zahlungskräftige Gäste sind damit in ausreichender Zahl vorhanden. Das Problem liegt vorwiegend bei den Frauen. Es gibt seit einigen Jahren einen harten Konkurrenzkampf um die Damen. Ein Mangel ist schon heute in vielen Bordellen erkennbar. Waren vor Jahren noch unzählige Girls in den Clubs, tummeln sich heute immer weniger dort. Oft sind sogar ältere Damen im Bordell oder Frauen, die eigentlich nicht den körperlichen Idealmaßen entsprechen. Eine Folge, die durch den Mangel entstanden ist und zu einer immer größeren Krise führt.

Die Frauen wollen nicht mehr ins Bordell

Doch woran liegt das? Wie konnte es überhaupt zu dieser Krise kommen. Einige erklären das damit, dass es einfach zu viele Bordelle geben würde. Nicht nur in Köln, sondern bundesweit. Aber ist das die wirkliche Ursache für dieses Phänomen, das sich seit einigen Jahren quer durch die Bordellbranche zieht? Nein, sagen andere. In den letzten Jahren hat vor allem eine Prostitutionsform zugelegt und den Markt prozentual für sich erobert. Der Escort. Also der Begleitservice in allen seinen unterschiedlichsten Formen. Die meisten deutschen Frauen entscheiden sich direkt für den Escort und meiden das Bordell. Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand. Im Escort können sie frei entscheiden. Es geht hier nicht nur um das intime Beisammensein. Begleitung und Abenteuer mischen sich dabei mit Erotik. Und auch ganz entscheidend ist der Verdienst. Im Escort gibt es wesentlich mehr für deutlich weniger Arbeit. Dadurch wird das Bordell immer unbeliebter. So mal hier die Preise teilweise sogar gefallen sind. Was im Escort bei 150 Euro die Stunde anfängt (die meisten Girls sind sogar erst ab 2 Stunden buchbar) beginnt im Bordell bereits ab 15 Minuten.- Der Stundenpreis liegt dann häufig sogar unter 100 Euro. Ein No-Go für deutsche Frauen. Nicht zu vergessen: Die Kundengruppen unterscheiden sich. Das Bordell wird häufig von recht einfachen Männern aufgesucht. Im Escort hingegen kommen die Männer aus besseren Schichten. Der Unterschied ergibt sich alleine schon aufgrund des Preises.

Bordell müssen auf ausländische Frauen ausweichen

Die Krise verschärft sich. Deutsche Frauen sind im Bordell kaum noch zu finden. Stattdessen dominieren hier vor allem Girls aus Rumänien und Bulgarien. Sie werden oft in Bussen herangefahren, damit die Nachfrage überhaupt noch erfüllt werden kann. Nun könnte man meinen, das Problem wäre gelöst. Doch auch die Kunden im Bordell oder in den Clubs stellen Ansprüche. Die Damen aus Rumänien sind sicherlich gut im Bett, aber sie sprechen kaum oder gar kein Deutsch. Selbst Englisch beherrschen die meisten Frauen nicht. Am Ende bleibt dann nur das sexuelle Vergnügen. Das Gespräch und der genüssliche Flirt aber entfallen.
Die Situation dürfte sich in der nächsten Zeit kaum entschärfen. Ganz im Gegenteil. Die Krise wird sogar zunehmen. Die Kunden sind schon jetzt genervt. Sie suchen junge Frauen mit einem guten Körper, die aber eben auch in der Lage sind, sich zu verständigen. Und genau an diesem Punkt scheitert es immer wieder.

Lösungen gibt es bisher nicht

Lösungen gibt es bislang nicht. Bisher konnte niemand in der Branche einen neuen Weg finden. Nachdem sich die Betreiber gegenseitig mit den Preisen heruntergeschaukelt haben, sind Preisanpassungen fast unmöglich. Kaum ein Kunde würde dabei mit Verständnis reagieren.

Gesetzgeber heißt Krise weiter an

Neben den bereits genannten Punkten, die nicht nur zu einer Krise im Bordell, sondern auch im Escort Bereich führten, kommt nun der Gesetzgeber. Dieser hat die neuen Regeln und Anforderungen für das Prostitutionsgesetz umgesetzt, die schon seit Jahren von der EU für Deutschland gefordert werden. Mit der Realität haben diese aber wenig gemein. So müssen Bordellbetreiber nun höhere Auflagen erfüllen. Ein Ohne-Kondom-Verbot wurde eingeführt und die Frauen (egal ob Bordell oder Escort) müssen sich nun in einem sogenannten Melderegister eintragen lassen.

In die Illegalität

Vor allem für die Frauen bedeutet das, ein weiteres Abrutschen in die Illegalität. Mit der Eintragung in ein Melderegister müssen sie eine lebenslange Brandmarkung befürchten. Die meisten werden also wohl darauf verzichten. Welche Probleme das mit sich bringen wird, bleibt noch unklar. An den eigentlichen Problemen wurde aber nicht gearbeitet. So ist es für die Frauen im Bordell und allgemein in der Prostitution immer noch ein Problem, eine bezahlbare Krankenversicherung zu bekommen und sich ganz normal beim Gewerbeamt anzumelden. Diese Probleme sind schon lange bekannt, standen aber nie zur Disposition.